GOLD-FIEBER in unserer Werkstatt!

Ein Hauch von Olympia weht durch unsere Einrichtung und die Begeisterung unter uns allen ist nach wie vor riesengroß. Elsbeth Perz und Benjamin Köllnhofer haben bei den vergangenen Nationalen Sommerspielen der Special Olympics Österreich in Wien eine sensationelle Leistung erbracht und sich im Adaptive Judo die Goldmedaille erkämpft.

Dieser sportliche Meilenstein hat nicht nur innerhalb unserer Mauern für Freudentränen gesorgt, sondern zog auch feierliche Kreise in der Kommunalpolitik. Um diesen außergewöhnlichen Erfolg gebührend zu würdigen, durften wir diese Woche Vizebürgermeister KommR Peter Spicker sowie die Stadträte KommRin Martina Klengl und Erik Hofer als Ehrengäste in unserer Werkstatt begrüßen. Die Gemeindevertreter gratulierten den beiden frischgebackenen Champions von ganzem Herzen, überreichten wunderschöne Blumensträuße und luden sie als Anerkennung für ihren Fleiß auf ein wohlverdientes Eis ein – eine Geste, die den Stolz und die Freude unserer SportlerInnen perfekt abrundete.

Hinter diesem Erfolg steht die unbändige Kraft der Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, die weit über den bloßen Wettkampf hinausgeht und eine globale Bühne für echte, gelebte Inklusion bietet. Auf dieser großen Bühne glänzten die beiden beim Adaptive Judo, eine faszinierende Sportart, bei der die traditionellen Regeln und Trainingsformen flexibel an die individuellen physischen sowie kognitiven Voraussetzungen der Athletinnen und Athleten angepasst werden. Übersetzt bedeutet Judo „der sanfte Weg“ – ein Sport, der nicht auf roher Kraft basiert, sondern auf dem harmonischen Ausnutzen der gegnerischen Bewegung, tiefer Körperbeherrschung und bedingungslosem gegenseitigen Respekt. Durch den partnerschaftlichen Umgang auf der Matte stärkt dieser Sport das Selbstbewusstsein und schult die Motorik auf einzigartige Weise. Unsere beiden GoldmedaillengewinnerInnen haben eindrucksvoll bewiesen, dass Barrieren vor allem im Kopf existieren und durch Mut, Fleiß und Gemeinschaft überbrückt, werden können. Wir sind unfassbar stolz auf Elsbeth und Benjamin und bedanken uns herzlich bei der Stadtpolitik für diesen wertschätzenden Besuch.

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